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Finanzen

Die Finanzen im Griff haben - Integrale Finanzplanung.


Autor: IFJ, Institut für Jungunternehmen

Integrale Finanzplanung ist heute ein Muss, um die Finanzen im Griff zu haben. Wenn es um Produktkosten geht, dann sind in Unternehmen nur allzu oft die Kosten der Herstellung und des Absatzes eines Produktes damit gemeint. Dies scheint zu kurz gedacht, denn gerade produzierende Unternehmen sind heute zunehmend aufgefordert, auch die von ihnen ausgehenden Umweltbelastungen zu kontrollieren und sich daher mit dem Recycling und der Entsorgung ihrer Produkte zu befassen.

Finanzen - Die Elemente der integralen Finanzplanung und deren Vernetzung

Für Leute, die keine entsprechende Ausbildung haben, können Sätze mit einer geballten Ladung an Fachausdrücken wie «Aktiven», «Erfolgsrechnung», «Saldo» und «Liquidität» durchaus verwirrend wirken. Und oft hört man von Selbständigerwerbenden: «Ich blicke da nicht durch und bin froh, wenn ich damit nichts zu tun habe.»

Natürlich ist es oft besser und gewinnbringender, jene Arbeiten auszulagern, die man nicht sehr gut beherrscht, um sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren. So kann es durchaus sinnvoll sein, die eigentliche Buchhaltung - also quasi den technischen Teil - an einen Treuhänder/in zu delegieren.

Die finanzielle Planung dagegen dürfen Unternehmer/innen nie aus der Hand geben. Und da jede wichtige Entscheidung Folgen für die finanzielle Seite einer Firma hat, müssen Kleinstunternehmer/innen die wichtigsten finanziellen Zusammenhänge kennen. Aufgrund der oftmals geringen finanziellen Reserven ist es gerade für Neuunternehmer/innen oft überlebenswichtig, die finanziellen Konsequenzen ihrer Handlungen abschätzen zu können.

Im Businessplan nimmt der Finanzplan die zentrale Stelle ein. Nicht nur, weil potenzielle Geldgeber/innen und Geschäftspartner/innen darin ablesen können, ob sich das ganze Vorhaben überhaupt lohnt, sondern vor allem, weil sich in ihm die verschiedenen unternehmerischen Überlegungen widerspiegeln.

Von besonderem Interesse sind die finanziellen Konsequenzen aus den strategischen Zielen und Stossrichtungen. Entsprechend hoch sind die Anforderungen in Bezug auf den Detaillierungsgrad und die Konsistenz der Finanzpläne mit den übrigen Konzepten und Plänen. Die vielfältigen Vernetzungen in der nachfolgenden Darstellung lassen erkennen, dass die Erarbeitung sauberer Finanzpläne ein nicht ganz einfaches Unterfangen ist. Eine gezielte Weiterbildung oder der Beizug von Spezialisten oder Spezialistinnen ist deshalb sehr wichtig.

Finanzen - Integrale Finanzplanung
Die Vernetzungen haben zur Folge, dass die Veränderung einer dieser Plangrössen immer eine Veränderung von anderen nach sich zieht, was wiederum Konsequenzen in anderen Plänen und Konzepten zur Folge haben kann.

So kann es einem bei der Finanzplanung durchaus ergehen wie beim bekannten Finanzspiel «Monopoly», bei denen es heisst «Zurück an den Start!».

Finanzen - Engpässe rechtzeitig erkennen

Die Finanzplanung ist nicht nur von zentraler Bedeutung. Deren Erstellung bringt für Jungunternehmer/innen in der Regel einen recht grossen Aufwand mit sich. Doch «diese Zeitinvestition» lohnt sich, auch wenn man nicht auf der Suche nach Geldgeber/innen ist: Nur wer die Finanzen im Griff hat, kann sein Unternehmen richtig führen und weiterentwickeln. Zudem geht mit der Erstellung der Finanzpläne ein äusserst wichtiger und wertvoller Lernzprozess einher.

Um der Gefahr einer auftretenden Ressourcenverknappung zu begegnen, braucht es Mehrjahres-Budgets. Dabei geht es in erster Linie darum, zu erkennen, welche finanziellen Mittel erwartet werden dürfen, welche Mittel wofür benötigt werden und ob mit Über- oder Unterdeckung gerechnet werden muss. Mit einer sorgfältigen Planung soll rechtzeitig erkannt werden, ob die Unternehmung in einen finanziellen Engpass zu geraten droht, dessen Beseitigung besonderer Anstrengungen und Aktivitäten bedarf.

Solche Erkenntnisse sind nur möglich, wenn die finanziellen Konsequenzen der strategischen Vorhaben in klar gegliederten und aufeinander abgestimmten Budgets erarbeitet werden. Eine ganzheitliche Betrachtung sichert eine Erfolg versprechende Zuordnung der oft knappen Ressourcen. Es ist abwegig, strategische Ziele und Vorhaben isoliert von der finanziellen Mehrjahresplanung zu definieren.

Besondere Sorgfalt ist der zukünftigen Umsatzplanung zu widmen. Mit groben Schätzungen wird man dieser Herausforderung nicht gerecht. In Ableitung zu den strategischen Zielen und Vorgaben werden konkrete Marketing- und Infrastrukturmassnahmen (inkl. Budgets) zur Erreichung der Ziele bestimmt.

Die Marketingpläne und zukünftigen Infrastrukturanpassungen (Personal, Räume, Maschinen etc.) haben später Auswirkungen auf folgende Planteile:
  • die detaillierte Umsatzplanung (mit entsprechenden Massnahmen können die Umsätze erhöht werden)
  • die detaillierte Kapitalbedarfsplanung (Erfassung sämtlicher anfallender Aufwände und Anfangsinvestitionen)
  • den Investitionsplan (Erfassung der notwendigen Investitionen).
Verwandte Begriffe
[ Finanzplanung, Finanzen ]
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