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Soziale-Netzwerke-im-Internet

Soziale Netzwerke im Internet sinnvoll und richtig nutzen


Autor: Heinzelmann, Regula

In sozialen Netzwerken im Internet kann man sich gefährlich verstricken. Richtig angewendet können sie sehr nützlich sein, wenn man die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen trifft.

Bevor man ein soziales Netzwerk im Internet benützt muss man erst mal die Allgemeinen Geschäftsbedingungen genau lesen. AGB können Fussangeln können eine Menge Vorschriften für Nutzer und einige Fussangeln enthalten. Die Netzwerkbetreiber sichern sich aber sich selber viele Freiheiten.

Andere Staaten haben andere Vorstellungen von Datenschutz. Wenn also in einem Netzwerk die AGB-Klausel steht, dass Daten an den Firmensitz in einem anderen Kontinent weitergeleitet und verarbeitet werden dürfen, wird es für die Nutzer unkontrollierbar. Manchmal verlangen die Netzwerkbetreiber auch eine einfache, übertragbare, unterlizenzierbare, gebührenfreie und weltweite Lizenz für die Nutzung aller Inhalte auf dem Netzwerk. Diese kann auch nach dem Austritt fortbestehen, solange andere User die Inhalte verwenden. Sogar von gelöschten Inhalten können Betreiber Sicherheitskopien behalten.

Das bedeutet also: Über Daten, die einmal in einem Netzwerk publiziert wird, verliert man die Kontrolle. In einem Netzwerk können Inhalte und Fotos praktisch nach Belieben weiterpubliziert werden, z.B. für Werbung. Und gegen Urheberrechts und Persönlichkeitsverletzungen vorzugehen ist zwar theoretisch möglich aber schwierig, besonders wenn der Netzwerk-Betreiber in einem anderen Kontinent sitzt und in den AGB festgelegt wird, dass der Gerichtsstand sich am Firmensitz befindet und nur das Recht des betreffenden Staates angewendet wird.

Kontakte: Weniger kann mehr sein

Mit einer Strategie kann man ein soziales Netzwerk durchaus sinnvoll nutzen. Zunächst sollte man sich im Profil aussagekräftig vorstellen und erklären, was und wen man sucht. Wer originelle Stichwörter verwendet, wird in der Suchmaschine leichter gefunden.

Dabei ist es aber erforderlich, Kontakte und Gruppen sorgfältig auszuwählen. Nicht jeder, der einem die «Freundschaft» anträgt, ist ein Freund. Es kann ein Konkurrent oder Gegner sein, der über das Netzwerk an Informationen herankommen will. Deswegen sollte man sich über Leute, mit denen man sich vernetzt auch anderweitig informieren, z.B. mit Recherchen im Internet. Ist eine Person in mehreren Netzwerken kann man die Profile vergleichen. Viele Personen flunkern in Netzwerken.

Gefährlich ist im Internet auch die Anonymität. Auch in Netzwerken findet man immer wieder Kommentare unter Decknamen. Einige Zeitungen verlangen heute zumindest beim Registrieren den echten Namen.

Mit Vorteil vernetzt man sich nur mit Leuten, die man persönlich kennt oder die sichere Referenzen haben. Deswegen ist es sinnvoll, sich Gruppen mit ähnlichen Zielen anzuschliessen, deren Veranstaltungen zu besuchen und die Beiträge in den Foren zu lesen oder selber welche zu schreiben. Aber nicht zu viel, sonst wirkt es als hätte man sonst nichts zu tun. Wer viele Kontakte braucht, kann eine eigene Gruppe gründen.

Das Internet vergisst nichts!

Diese Drohung schwebt über allen Internetbeiträgen, die Personen oder Unternehmen betreffen, vor allem wenn diese negativ sind. Und die immer ausgefeilteren technischen Möglichkeiten wie Handykamera u.s.w. machen es einfach, eine Person oder sogar ein Unternehmen im Internet zu blamieren. Häufig geschieht das anonym. Meistens ist es zwar technisch möglich, den oder die Täter zu eruieren. Aber es ist mühsam. Und selbst wenn man solche Vorfälle dem Webseiten bzw. Netzwerkbetreiber melden kann, heisst das nicht dass die Beträge dann entfernt werden.

Immer wieder lassen Leute sich dazu verleiten, freiwillig Privatsachen oder sogar Intimitäten ins Internet zu stellen. Wenn der betreffende Bereich laut Webseiten- oder Netzwerkbetreiber nicht für jeden zugänglich ist, heisst das gar nichts. Zumindest die Mitarbeitenden des Netzwerkbetreibers können Zugang auf die Daten haben. Was die damit machen kann man wie erwähnt nicht kontrollieren.

Nur publizieren was öffentlich sein darf

Wer keinen Ärger mit Netzwerken haben will, achtet darauf, dass dort möglichst nur Inhalte und Fotos erscheinen, die alle Welt lesen bzw. sehen kann. Auch Informationen, deren Urheber- oder Patentrechte man schützen will, gehören nicht ins Internet. Auch in so genannten Privatbereichen ist man besser vorsichtig mit privaten Informationen, womöglich noch über Drittpersonen, z.B. Kinder. Eltern wissen nicht, ob sie ihren Kindern Steine in den Weg legen, wenn sie ihre Kinderstreiche in Netzwerken publizieren. Was im Netz steht ist grundsätzlich öffentlich.

Besonders vorsichtig muss man am Arbeitsplatz sein. Anderenfalls kann auch das Unternehmen betroffen werden von Missbrauchspraktiken. Heikle Daten und Betriebsgeheimnisse gehören nicht in ein Netzwerk. Zu viele Klicks für private Zwecke können die Datenleitungen unnötig verstopfen. Deswegen haben schon einige öffentliche und private Arbeitgeber den Zugang zu Facebook und ähnlichen Netzwerken gesperrt.

Publiziert man Informationen, die andere betreffen, muss man sich an die Regeln des Datenschutz- und Urheberrechts halten. Lässt man sich von anderen Webseiten oder Büchern inspirieren erfordert es das Urheberrecht und auch die Höflichkeit, dass man diese als Quelle nennt. Über Drittpersonen sollte man nur weiterleiten, was diese selber ins Netz gestellt oder sonst wie publiziert haben, anderenfalls muss man sie vorher fragen.

Missbrauch von Prominentennamen

Anfang Mai meldete Symantec, dass der Fussballstar David Beckham von Online-Betrügern auf Twitter attackiert wurde. Diese kreierten in seinem Namen einen Twitter-Account und schickten über diesen Spam-Werbung an die Fangemeinde. Auf die Nachrichten des falschen Beckham fielen mehr als tausend Nutzer herein.

Falsche Accounts auf den Namen prominenter Personen sind keine Seltenheit. Um diese glaubhaft erscheinen zu lassen, verlinken die Betrüger sie oft mit anderen gefälschten und sogar rechtmässigen Nutzerkonten. Die falschen Accounts locken die Besucher auf infizierte Webseiten. Twitter-Nutzer sollten daher die Identitäten neuer Personen stets kritisch prüfen und niemals direkt auf verdächtige Nachrichten reagieren.

Fiese Tricks

Immer wieder nützen Kriminelle die Tatsache, dass die Kommunikation in Netzwerken wie Facebook oder XING auf der persönlichen Verbindung der User basiert und ein hoher Grad an Vertrauen im Spiel ist. Dazu werden unter anderen folgende Tricks angewendet:
  • Netzwerknutzer erhalten hin und wieder betrügerische Nachrichten von angeblichen „Freunden“, die nach finanzieller Hilfe fragten. Auf solche Anfragen geht man am besten gar nicht ein und löscht sie.
  • Passwörter, die man leicht ermitteln kann, sind nach wie vor der einfachste Weg für Kriminelle, sich in die Profile von sozialen Netzwerken einzuhacken. Ziel ist es, an Kontaktdaten, Telefonnummern oder Bankdaten zu kommen.
  • Global agierende Hacker versuchen mit wirkungsvollen E-Mails Zugangsdaten von Netzwerk-Nutzern zu erhalten.
  • Wenn man immer die gleichen Passwörter verwendet, hat der Kriminelle die Möglichkeit, sich Zugang zu heiklen Daten zu verschaffen und schneller Lücken in den Sicherheitsvorkehrungen zu finden.


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